Freitag, 4. März 2011

Boris Carmi - Ein bewegtes Leben


Boris Carmi, der in Russland geborene Fotograf reiste als Jugendlicher, nachdem die Familie durch den frühen Tod der Eltern und der Deportation der Schwester zerrissen war, mit Umwegen über Polen, Deutschland und Italien nach Paris, wo er an der Sorbonne Ethnologie studierte. Dort fing er bereits mit einer Iconta an zu fotografieren. Nachdem sich die Lage in Europa um 1939 zuspitzte, ging er nach Danzig, um von dort nach Palästina auszuwandern. Als jedoch die Einreisepapiere auf sich warten ließen, machte er sich auf einem Frachter auf eigene Faust auf den Weg und entging so dem Schicksal des Holocausts. Mit seiner ersten professionellen Kamera, einer Leica, die er von einem Onkel geschenkt bekam, beginnt der begnadete Autodidakt sich immer mehr mit der Fotografie auseinander zu setzen.



Nachdem Boris Carmi sich in Palästina zuerst als Lagerarbeitet und Obstpflücker seinen Lebensunterhalt verdiente, trat er in die britische Armee ein, wo er als Luftbildfotograf in der kartografischen Einheit zum ersten Mal professionell fotografierte. In die Fototechniken führte in der Fotograf Hans Chaim Pinn ein, mit dem Carmi eine enge Freundschaft verband. Ab Ende des 2. Weltkriegs arbeitet er als journalistischer Fotograf, bis er im Unabhängigkeitskrieg von 1948 die Entstehung des Staates Israel erneut als Militärfotograf dokumentierte und nahm auch1956 am Sinaifeldzug statt. Neben der Veröffentlichung eines Kinderbuchs und ersten Landschaftsfotografien, reiste er immer wieder in Krisengebiete, z.B. in den Kongo, um Militärfotos zu schießen. Dabei stellen Carmis Bilder mehr als bloße Kriegshandlungen dar. Sie fangen die Bedrohungen und Brutalität des Krieges über das reine Blutvergießen hinaus durch die Stimmung der Landschaft und der Zivilisten ein. Die Militärfotos zeigen immer auch das Leben der Menschen, den Kontrast zwischen alltäglichen Handlungen und dem Kampf der Truppen. Boris Carmi gab mit seiner Schwarzweiß-Fotografie, die seinen Bilder zusätzlich ästhetische Effekte verleiht, aber auch die Entwicklung des jungen israelischen Staates und seinen Anfängen wieder.
Der begnadete Autodidakt starb am 18. September 2002 in Tel Aviv. Erst nach seinem Tod fanden erste Einzelausstellungen Boris Carmis außerhalb Europas statt, z.B. 2004 in der Akademie der Künste in Berlin

    

Quelle:

We are at Work, Work, Work




Donnerstag, 3. März 2011

Mittwoch, 2. März 2011

Daily Inspiration: Martha Cooper Photography

Martha Cooper, ist eine leidenschaftliche Fotografin, die schon seit ihrer Kindheit Fotos schießt.
Sie gehört zu den ersten Menschen, die die Ehre hatten die heutige sehr beliebte Tanzart "Breakdance"
heranwachsen zu sehen, und mit ihren Fotos zu dokumentieren.

Sie ist einer der größten Inspirationen für uns.
By FTP.



      













Dienstag, 1. März 2011

Childhood before Playstation

So many evil distraction in life we in counter in our up bringing, we are born free but end up living in chains! We all had the luck to witness revolutions and step up against higher Powers and see them fail in their wrongs. We win, we lose , we fall onto the wicked concrete and scratch up our knees. Our wounds heal, but we stay scared for life.
by For the People



Images from the Weekend @ AMD

Montag, 28. Februar 2011

Metronom Köln - DIE Jazzothek!

An manchen Wochenenden gibt es nichts Besseres, als mit seinen Freunden ein Bierchen oder was auch immer trinken zu gehen und einfach zu relaxen. Am besten in einer koolen Atmosphäre, mit koolen Leuten und nicht zu vergessen verdammt guter Musik. Dazu empfiehlt sich das "Metronom" in Köln. Hier kriegt man die "rundum-Versorgung". Gute Musik trifft auf eine hammer Location, gepaart mit einem super sympatischen Personal ganz zu schweigen von den anderen Gästen. Am besten macht ihr euch selbst ein Bild vom Metronom und besucht es in der Weyerstraße 59 in Köln.



















































"In diesem Laden atmet man durch die Ohren." by FTP!